Wir hatten mal wieder Besuch aus dem Ausland...Häufig nicht besonders erwähnenswert,doch diesmal waren es Rasse-, Fach- und Sachkundige. John, Dan und Sati reisten aus dem Vereinigten Königreich an, um sich selbst ein Bild von der Qualität unserer Hunde zu machen. Einigen dürften diese Namen sicher geläufig sein, da diese Männer international aktiv sind, und vielen als Rasse- und Linienexperten bekannt sind. Dan hat und pflegt wichtige Kontakte (über den gesamten Erdball verteilt) und ist ein wandelndes Lexikon was die Canario-Blutlinien betrifft. Er ist ein bescheidener aber überaus fachkundiger Experte des Perro de Presa Canario (Dogo Canario). Dan wusste auch ohne unser Zutun, sehr viel über die Geschichte und den Beginn des Dogo Canario (Perro de Presa) in Deutschland.....
Bericht zum Pfingsttreffen am 22./23.05.2010 in Thüringen
Ganz im Zeichen der Sonne stand wohl das diesjährige Pfingsttreffen auf unserem schönen Hundeplatz in Thüringen. Auf dem großräumigen Platz in Großromstedt fanden sich wohl gelockt von Thüringer Bratwürsten und der strahlenden Sonne ebenso wie von netten Bekanntschaften und guten Gesprächen auch insgesamt an die 120 Besucher ein, die das Treffen mit ihren etwa 60 teilnehmenden Hunden fast in ein rekordverdächtiges Licht stellten. Da einige Besucher und Mitglieder schon vorher angereist waren, fand sich das Treffen schon gegen 11 Uhr gut besucht und sehr lebendig wieder. Ganz im Interesse des Schutzhundfreundes war es, dass sich beim Pfingsttreffen ein vielfältiges Programm für das Arbeiten mit dem Hund bot, das neben Ruhelagentraining, freies Schutzdiensttraining, Zucht und Formwertprüfungen sowie eine interessante und schöne Nachtübung beinhaltete. Zwischen guter Verpflegung und ländlicher Kulisse kam dann der Stein auch langsam ins Rollen und das Arbeiten mit den Hunden, wie auch die Ringhetze konnten gegen Mittag beginnen. Über Autos, Hürden, durch Vorhänge und Tunnel ging es für die Hunde beim Parcour. Der anspruchsvolle Wesensparcour mit seinen vielen verschiedenen Stationen wurde aktiv angenommen und am Nachmittag stark genutzt. Ebenso wie auch die Platzeinteilung gilt der Parcour als sehr interessant und vielfältig und wurde wohl deshalb zur Freude der Thüringer auch oft gelobt. Bei Kaffee und Kuchen ging es wohl in die besuchermäßige Höchstphase des treffens, den Nachmittag, der zum Großteil für das Arbeiten der Hunde und interessante Gesprächsrunden genutzt wurde. Nun stand für die aktiven Besucher das offene Schutzdienst-Training auf dem Programm, welches dem Hundeführer die Möglichkeit gibt, seinen Hund individuell und nach seinen Wünschen trainieren zu lassen. Besonders die durch die hohe Anzahl der teilnehmenden Hunde begründete Vielfalt in der Runde erschien interessant und strickte guten Gesprächsstoff. Nach dem Schutzdiensttraining bot sich dann für die Hundeführer auch die Möglichkeit ihren Hund in Sachen Zucht- und Formwert prüfen zu lassen. Die ZWP 1 stellt hierbei den geringsten Schwierigkeitsgrad der Zuchtwertprüfungen dar und verlangt dem Hund in etwa das ab, was man als Grundvorraussetzung eines gutes Schutzhundes bezeichnen könnte. Von einer kurzen, regenverheißenden Schlechtwetterperiode begleitet, ging das Treffen nun in die Abendstunden, sah sich jedoch entgegen aller Befürchtungen von Regen und Nässe verschont, was wohl gerade für die später stattfindende Nachtübung sehr vorteilhaft war. Eben jene Nachtübung war es wohl auch, die das Highlight des Treffens darstellte, erstens da sich so mancher Hund in der Dunkelheit ganz anders zeigt, als bei Tag, was wohl für Besitzer wie auch Zuschauer eine interessante Sache ist, zweitens jedoch auch deshalb, weil die Nachtübung der Arbeitsgruppe Thüringen ein breites Spektrum an Wesenstests, interessante Ruhelagen wie auch dem Hund einiges abverlangende Reizlagen aufbot. Aufgrund der hohen Zahl an teilnehmenden Hunden erstreckte sich die Nachtübung dann auch bis in den frühen Morgen hinein, weshalb die gegen 6 Uhr morgens stattfindende Siegerehrung dann auch eher kurz ausfiel und die meisten sich auf ein paar kurze Stunden Schlaf freuten. Besonders gut gefallen haben mir die Hunde Alero de la Guardia, Artus de la Legion, Dieters Debby, Apolle de la Legion, Arne's Mali-Hündin Antik, Akira de la Legion, Rosi de la Arena und Jette de la Arena. Alsbald konnte man dann jedoch der Müdigkeit mit frisch gekochtem Kaffee, leckerem Kuchen und belegten Brötchen entgegenwirken. Wir als Arbeitsgruppe Thüringen freuen uns über ein wirklich gelungenes Treffen, das besonders durch seine hohe Teilnehmerzahl aus dem allgemeinen Rahmen fällt und sich positiv abhebt. Danken möchten wir natürlich allen Hundeführern, Mitgliedern und Besuchern für ihr Kommen. Ein besonderer Dank gilt auch noch all den Helfern, Figuranten und fleißigen Händen, die unser Treffen erst zu dem machten, was es war. Eine gute Zeit bis zum nächsten Treffen und viel Erfolg in der Arbeit mit den Hunden wünscht euch Steffen!
Bericht zum Pfingsttreffen am 30./31.05.2009 in Thüringen
Der 30.05. und 31.05.2009 war ein Datum, das der Arbeitsgruppe Ost, im Kalender schon seit langem rot angestrichen war. Hier sollte das lang erwarte Pfingsttreffen des AVD stattfinden. Trotz des durchwachsenen wetters und zahlreicher anderer Hundeveranstaltungen in verschiedenen Bundesländern, freuten wir uns die zahlreich erschienen Alanofreunde, sowie Gäste und Interessenten auf unserem Hundeplatz in Großromstedt begrüßen zu dürfen. Schon einige Tage vorher waren wir damit beschäftigt einen anspruchsvollen Wesensparcours, beispielsweise bestehend aus Schwebebalken, Schrägwand und Auto, aufzubauen. Dieser wurde von allen Hundeführern sehr gern angenommen, ist ja auch für jeden interessant wie sein Hund auf unterschiedlichste Ansprüche reagiert. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch unterschiedlichste Salate, auch die typische Thüringer Bratwurst fehlte nicht und sogar ein Spanferkel drehte sich in traditioneller Weise am Spieß. Wir denken, wer sich nicht schon bei der Beschreibung des Pacours über seine Abwesenheit ärgert, tut es spätestens jetzt. Der offizielle Beginn unseres Treffens war für 13:00 Uhr festgelegt und die Hundearbeit begann dann auch schon ohne große Verzögerung. Nachdem alle den Wesensparcours durchlaufen hatten, begannen wir mit der Ringhetze. Hier zeigten sich viele Hunde sehr gut, besonders gefallen haben mir aus meinen ersten A - Wurf Artus de la Legion, Astor de la Legion, Akira de la Legion und Ambra de la Legion. Nachdem nun der Ehrgeiz von Hund und Halter richtig geweckt worden war, freuten sich alle auf die Nachtübung. Die Zeit bis dahin wurde gern genutzt um sich auf unseren großflächigen Gelände die Beine zu vertreten, beziehungsweise um sich mit anderen Mitgliedern oder Gästen auszutauschen. Nun zur Nachtübung: Unserer Meinung war der Schwierigkeitsgrad hier in allen Klassen ziemlich hoch, was aber der Leistung der meisten Hunde keinerlei Abruch tat. Hervoragende Leistungen zeigten Hamba de la Arena, Ramera de la Arena, Talisa de la Arena, Quina de la Arena, Digger (Mix), Artus de la Legion, Astor de la Legion, Akira de la Legion. Nach der Nachtübung saßen die Hardliner noch einige Zeit beisammen und redeten und scherzten mehr oder weniger ernsthaft daher. So ging die Nacht sehr schnell vorüber, sodass mit den Morgenstunden unser Hundeplatz auch schon wieder in Helligkeit erstrahlte und jede Chance zum schlafen vertan war. Am nächsten Morgen begannen wir nach dem Frühstück gegen 10 Uhr mit der Hundearbeit und versuchten an den, in der Nachtübung deutlich gewordenen Fehlern, zu arbeiten. Gegen 14 Uhr machten sich dann auch die letzten auf den Heimweg und unser Treffen fand sein Ende. Resultierend wäre in Zukunft natürlich eine regere Teilnahme, besonders unter den Vereinsmitgliedern, von denen hier einige fehlten, wünschenswert. Alles in allem jedoch, war unser Pfingsttreffen ein Erfolg, bei dem sich auch einige, bis dahin eher unauffällige Hunde mit guten Leistungen hervorgetan haben und sich wieder einmal interessante Gespräche und Bekanntschaften entwickelten. Unser Dank gilt an dieser Stelle natürlich allen fleißigen Händen ohne deren Hilfe die Organisation und Durchführung unseres Pfingsttreffens nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank auch an unseren Vereinspräsidenten Arne Pohlmeier, außerdem an Marius, Tim und Frank für ihre Mithilfe. Apropo Frank, der hat uns nämlich noch auf ganz besondere Art aus der Patsche geholfen, indem er uns fünfzig übrige Rostwürste abgekauft hat. Schmecken lassen und ein Dankeschön natürlich auch dafür. Wir, die Gruppe Ost, freuen uns schon auf das nächste Treffen und hoffen alle wieder zu sehen. Bis dann und lassts krachen.
Am 25. und 26. September 2008 fand das erste AVD e.V. Herbsttreffen der Arbeitsgruppe Thüringen statt. Bei schönsten Sonnenschein, fanden sich Arbeitsgruppen des AVD e.V. Niedersachsen, Schleswig - Holstein, Berlin und Bayern auf unseren Vereinsgelände zahlreich, in Großromstedt ein. Auch bei der umliegenden Bevölkerung, stieß das Treffen auf Interresse, was man an der doch regen Besucherzahl bemerkte. Auf dem Programm stand die Arbeit mit dem in den Sparten: Wesensüberprüfung, Unterordnung und Schutzdienst. Außerdem konnten auch die Prüfungen für die ZWP und Formwertprüfung absolviert werden. Um 14.30 Uhr wurde der Wesensparcour eröffnet, an dem viele Hundeführer teilnahmen. Anschließend wurden mit dem Hunden im Schutzdienst gearbeitet. Nach dem anstehenden ZWP's und Formwertprüfungen konnte mit der großen Nachtübung begonnen werden. Die Nachtübung beeinhaltete einen Parcour mit sechs Stationen ( 3 Ruhelage, 3 Reizlagepositionen) den die ungefähr 30 Hunde durchlaufen mussten. Um ca. 3.00 Uhr konnte die Nachtübung mit zufriedenstellenden Ergebnissen beendet werden. Damit fand ein erstmals vom AVD Thüringen ausgerichtetes Treffen ein erfolgreiches Ende. Mein besonderer Dank gilt den Vereinsmitgliedern und deren Anhang sowie den Figuranten: Arne Pohlmeier, Tim Barsche und Marius des AVD Niedersachsen.